Geschichte Teil 2 - MAGIRUS DEUTZ

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Geschichte Teil 2

Magirus Deutz
MAGIRUS DEUTZ -  als die "Bullen" kamen 1954 - 1970

Typenbezeichnung

A 4500 Mercur
Mercur A
Mercur 112 AK
Mercur 120 AK
Mercur 120 L
120D9 L
Mercur 126 L / K / AK
126D11 L / K / AK
135D12 K / AK
Saturn 145A (4x4 / 6x6)
126D15
Saturn 150 A (4x4 / 6x6)
150D13
150D14
150D21
156D15 K / AK
156D22 B
A 6500
A 7500 Jupiter
A 7500 Jupiter
178D15A
Jupiter 150 K
Jupiter 195 K / AK
Jupiter 6x6 Z
195D22 AK
Jupiter 200 K / AK
Pluto 200 K / AK
200D16 K / AK
230D16 K / AK
A 12000 Uranus
Uranus 170 A
Uranus 250 A
250D25 A
Uranus AE (Bundeswehr-Ausführung)
KW 15
KW 16
KW 20
200D22 K / AK
200D26 K / AK
230D22 K / AK
230D26 K / AK

Bauzeit

1955-1957
1957-1962
1957-1958
1958-1963
1963-1964
1964-1965
1963-1964
1964-1967
1967
1958-1961
1965-1967
1958-1961
1964-1965
1965-1967
1964-1967
1967-1970
1967-1970
1953-1955
1955-1959
1960-1964
1964-1965
1960-1961
1960-1962
1962-1964
1964-1965
1961
1961-1964
1964-1967
1967-1970
1955-1957
1957-1959
1957-1964
1964-1965
1959-1960
1957-1960
1961-1967
1967-1975
1965-1967
1965-1967
1967-1971
1967-1971




Armaturenbrett eines Magirus Deutz Eckhaubers



Magirus Deutz Eckhauber auf Testfahrt im Schlamm



Magirus Deutz Eckhauber auf Testfahrt



Magirus Deutz Pluto 200 FS mit Spitzer Silo Auflieger



Magirus Deutz Pluto 200 S mit Spitzer Silo Auflieger



Magirus Deutz Saturn 150D22AK



Magirus Deutz Jupiter 195D22AS



Magirus Deutz 200D22AK



Magirus Deutz Jupiter 195D15AK mit typischem Kippanhänger in den 60er Jahren



Magirus Deutz Jupiter 230D22AK ab 1969



Magirus Deutz Saturn mit Meiller Absetzkipper



Magirus Deutz mit Stetter Fahrmischeraufbau



Magirus Deutz 230D16AK Abschleppwagen der Migros Genossenschaft (Schweiz)


Magirus Deutz TLF des Aéroport International de Genève (Suisse) Flughafen Genf (Schweiz)

Die Krönung der Eckhauber-Generation  -  der Magirus Deutz Uranus


Foto und Besitzer: Holger Gerks
Motortyp
Zylinderanordnung und Anzahl
Bohrung
Hub
Gesamthubraum
Nutzleistung (nach DIN 70020)
Getriebe

Schweizer Armee

F12L614
V 12
110 mm
140mm
15966 ccm
250 PS / 184 kW
ZF AK 6-75 Allklauen 6-Gang-Getriebe

18 Exemplare

Ein massiver Block von  zwölf Zylindern , in V-Form zu zwei Sechserpacks angeordnet , soll beim  superstarken Uranus unter der Eckhaube Platz finden und dies gelingt in einer  etwas verlängerten Ausführung der Motorverkleidung , der zur Verstärkung des  Seitenteils vor dem Kotflügel ein  "X"  ins Blech geprägt wird.
Das erste Exemplar des " A  12000 " verliess im Oktober 1955 das Band in Ulm. Beim Erscheinen des   kraftstrotzenden Lastkraftwagens heisst er jedoch ganz schlicht  " A 12000 " nach der  angepeilten Nutzlastklasse. Der Impuls zur Entwicklung des Super -  Lastkraftwagens kommt  -- wie so oft --  aus Kreisen des Militärs.  Einige Armeen , die bereits mit sehr grosser Zufriedenheit Magirus - Fahrzeuge  einsetzen , wie zum Beispiel die belgische , benötigen für den Transport  schweren Gerätes wie Panzern und Bulldozern leistungsstarke Zugmaschinen zur  Ablösung der "spritschluckenden" Monster unter anderen von Diamond T und Pacific ,  die noch aus dem Weltkrieg stammen und von den US - Truppen ihren Verbündeten in  Europa überlassen wurden.
Die  Einheits-Frontlenker-Kabine
1965 wurde das  Angebot an Frontlenkern weiter ausgebaut, indem neu gestaltete, dem Stil der  Zeit entsprechend kubische Frontlenker-Fahrerhäuser aus Pressstahl angeboten  wurden. Um einerseits Platz für die verschiedenen Motoren und andererseits , um  die verschiedenen Ausführungen anbieten zu können wurde auch hier nach dem  Baukastenprinzip vorgegangen. Für das Design zeichnete Louis Lucien Lepoix aus  Frankreich verantwortlich – der selbe Designer, der 1961 schon für Henschel  kubische Frontlenkerfahrerhäuser entworfen hatte und der später auch bei Büssing  für einen ähnlichen Stil sorgte. Zu Beginn der Produktionszeit der kubischen  Pressstahlfrontlenker bei Magirus-Deutz handelte es sich noch um feststehende  Kabinen, die Kippbarkeit wurde erst 1967 „nachgereicht“.  Für den Fernverkehr  wurde ein Großraumfahrerhaus mit verlängerter Kabine und erhöhtem Dach angeboten  (das sogenannte TE-Fahrerhaus, TE für TransEuropa),  für Feuerwehren Staffel- und Gruppenkabinen mit bis zu 10 Sitzplätzen.

Typenbezeichnung

 
90   D 7 F  
100   D 7 F
100   D 8 F
100   D 9 F
110   D 7 F
110 D 8 F
126   D 11 F
126   D 12 F
135   D 10 F
135   D 11 F
135   D 12 F
150   D 13 F
150   D 14 F
156 D 16 F
156 D 22 F
180 D 12 F
186   D 13 F
186   D 15 F
120   D 11 F
120   D 13 F
170   D 13 F
170   D 15 F
170   D 16 F
210   D 16 F
230   D 16 F
Saturn   TE 235 F
230   D 22 F
250   D 22 F
210   D 22 F
230   D 22 F
232   D 15 F K / AK
232   D 16 F K / AK
310   D 15 F  
310   D 16 F  
310   D 16 F K / AK
340   D 16 F
170   D 15,5 F
232   D 15,5 F
270   D 15,5 F
310   D 15,5 F
232   D 22 F
310   D 22 F
340   D 22 F
232   D 22 F K / AK
290   D 22 F K / AK
310   D 22 F K / AK
170   D 15 F K / AK
232   D 15 F K / AK
170   D 19 F
270   D 16 F
270   D 19 F
310   D 16 F
310   D 19 F
340   D 16 F
340   D 19 F
310   D 22 F
232   D 26 F Kommunal
232   D 22 F K / AK
310   D 26 F K / AK
310   D 28 F
232   D 30 FK
320   D 30 FK
Bauzeit

 
1965–1966
1965–1968
1965–1968
1967–1968
1968–1970
1968–1970
1965–1966
1965–1966
1965–1967
1967-1969
1965–1969
1964–1966
1964-1965
1966–1968
1966–1968
1965–1969
1967–1968
1967–1971
1969–1973
1969–1973
1969–1972
1969–1972
1969–1970
1965–1968
1967–1971
1963–1964
1964-1967
1967–1971
1966–1968
1967–1970
1970–1973
1970–1971
1971
1971–1973
1972–1973
1972–1973
1972–1973
1972–1973
1972–1973
1972–1973
1971-1973
1972–1973
1972–1973
1970–1971
1971
1971–1973
1973–1981
1973–1981
1974–1981
1973–1977
1973–1977
1973–1977
1973–1977
1973–1977
1973–1977
1973–1977
1971–1977
1973–1977
1973–1977
1974–1980
1974–1980
1979–1982



Magirus Deutz 230D16FS mit TE Fahrerhaus und 2-Achs Alu Rundmulden Auflieger



1965 bis 1971 / 1971 bis 1973                                              1973 bis 1987          
        


Armaturentafel 1969 (unten) und 1973 (oben)

Die Produktion  dieser Lkw lief ohne nennenswerte Designänderungen bis 1973, dann folgte eine  umfassende Überarbeitung, erkennbar am neuen, grober gerippten und nur noch  einteiligen Kühlergitter, dem von der Stirnwand unter der Windschutzscheibe auf  den Kühlergrill verschobenen Markennamen (ebenso beim Markenzeichen),  abstehenden Blinkern und einer moderneren Innenausstattung. Vor der  Überarbeitung war der Kühlergrill in der Regel weiß oder in Wagenfarbe, danach  in der Regel schwarz oder in Wagenfarbe. Ab 1977 wurden die  Pressstahl-Frontlenker schrittweise durch mittelschwere und schwere Fahrzeuge  der M-, der P- und der T-Reihe abgelöst, die – da Magirus-Deutz mittlerweile zum  Iveco-Konzern gehörte – zwar zunächst unter dem Markennamen Magirus-Deutz auf  den Markt kamen, aber schon ein Iveco-Einheitsfahrerhaus besaßen. Als erstes  wurden die Fahrzeuge mit der kurzen Nahverkehrskabine auf die neuen Modelle  umgestellt, das TE-Fahrerhaus für den Fernverkehr wurde bis 1983 gebaut. Für  Sonderkunden wie Feuerwehren, andere Hilfsdienste und Kommunen blieb die alte  Kabine noch bis 1987 im Angebot. Der kleinste Motor der Pressstahl-Frontlenker  hatte 90 PS, der Spitzenmotor mit 340 PS war wiederum ein V12. Es wurden  Nutzlasten von 3,55 bis 26 Tonnen angeboten.
Ab 1968 warb Magirus Deutz  mit den unvergessenen Sprüchen wie " Die Brummen Immer Und Schnaufen Nie " oder  mit dem Ausdruck des " Goldenen Bullenherzen " für die luftgekühlten Deutz  " Longtime " Motoren aus der Baureihe 814.


Motortyp
Zylinderanordnung und Anzahl
Bohrung
Hub
Gesamthubraum
Nutzleistung (nach DIN 70020)
Getriebe
Aufbau
Erstbesitzer

F8L312
V8
115 mm
120 mm
9972 ccm
186 PS / 137kW
ZF AK 6-70-3 Allklauen 6-Ganggetriebe
Dreiseitenkipper  -  Metanova Cressier Neuchatel (Schweiz)
E.Oppliger Transporte Lavigny (Schweiz)



Magirus Deutz 230D16FS mit TE Fahrerhaus und Spitzer Silo Auflieger



Magirus Deutz 250D22FS mit Stetter Fahrmischer Auflieger

© www.magirus-deutz.ch - Reto Bachmann
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